Il corteo dei lavoratori Alcoa / Demo der Alcoa-Arbeiter

Für acht Stunden haben die italenischen Metallarbeiter am Freitag die Arbeit niedergelegt. Damit protestierten sie gegen Pläne des Kabinetts von Regierungschef Mario Monti, im Rahmen einer großangelegten »Arbeitsmarktreform« den Kündigungsschutz aufzuweichen. Allein in Rom beteiligten sich an den Demonstrationen für »Demokratie und Arbeit« mehr als 50000 Menschen. Sonderzüge und Hunderte Busse hatten die Teilnehmer aus ganz Italien nach Rom gebracht. Zu ihnen gehörten auch zahlreiche Studenten sowie Aktivisten der Bewegung »No TAV«, die sich gegen den Bau eines Superschnellzugs durch das Susatal zwischen Turin und Lyon wehren. Auch in vielen weiteren Städten des Landes gingen Tausende für sichere Arbeitsplätze und höhere Löhne auf die Straße.
Der Protest der Metallarbeiter richtete sich auch gegen den Autokonzern Fiat, der im vergangenen Oktober aus dem italienischen Unternehmerverband Confindustria ausgestiegen war. Fiat wolle niedrigere Löhne und schlechtere Arbeitsbedingungen durchsetzen, protestierten die Gewerkschaften. Der Konzern möchte in ganz Italien solche Regelungen etablieren, wie sie bereits zur Sicherung des Werks in Pomigliano bei Neapel vereinbart worden waren. Die dortige Belegschaft hatte 2010 den vom Konzern geforderten weitreichenden Veränderungen ihrer Verträge zugestimmt, um den Erhalt des Standorts zu sichern. Dazu nahmen sie eine Flexibilisierung des Schichtbetriebs, eine Einschränkung des Streikrechts und die Streichung von Sonderregelungen im Krankheitsfall in Kauf.

Was würde geschehen, wenn die fünf Millionen Einwanderer, die in Italien leben, einen ganzen Tag die Arme kreuzen würden? Gleich wie 2010 und 2011 in Bozen und in den Rest Italiens, wollen wir, dass auch heuer der 1. März ein Moment von Einigkeit unter MigrantInnen, Jugendlichen, und ArbeiterInnen sei. Dies ist nach dem Pogrom an den Roma in Turin und den rassistischen Morden von Samb Modou und Diop Mor in Florenz um so wichtiger.
Che cosa succederebbe se milioni di immigrati e italiani stanchi di razzismo per un giorno incrociassero le braccia? Anche quest’anno come nel 2010 e 2011 a Bolzano e nel resto d’Italia vogliamo che la giornata del 1 marzo sia un momento di unità tra stranieri, giovani, lavoratori, lavoratrici. Questo è ancora più importante dopo i pogrom dei Rom come quello di Torino e l’omicidio razzista a Firenze di Samb Modou e Diop Mor.
25.2.2012: Manifestazione No TAV in Val Susa
25.2.2012: No TAV-Demonstration im Susatal
Bozen/Bolzano@Val Susa
25.2.2012: Manifestazione No TAV in Val Susa
25.2.2012: No TAV-Demonstration im Susatal
25.2.2012: Manifestazione No TAV in Val Susa
25.2.2012: No TAV-Demonstration im Susatal
25.2.2012: Manifestazione No TAV in Val Susa
25.2.2012: No TAV-Demonstration im Susatal
25.2.2012: Manifestazione No TAV in Val Susa
25.2.2012: No TAV-Demonstration im Susatal
25.2.2012: Manifestazione No TAV in Val Susa
25.2.2012: No TAV-Demonstration im Susatal
25.2.2012: Manifestatione No TAV in Val Susa
25.2.2012: No TAV-Demonstration im Susatal
Info logistica: [pdf].
Ci si vede in Val Susa!
Morgen früh um sechs gehts los! Lasst die Gefangenen raus!
Venedig, 17.2.2012: Demo gegen große Fähren im Canale Grande
Venezia, 17.2.2012: corteo contro le grandi navi sul Canale Grande
The solidarity for the NOTAV movement does not stop. Against the arrest of 25 people, last week, NOTAV demonstrations took place in various Italian cities. In Milan, on Friday and Saturday the 17th and 18th of February, about 3000 people gathered for a concert and a march that terminated in front of San Vittore prison. On the 17th a march took place in Genova and other direct actions were reported in Venice and Bologna where activists occupied the Freccia Rossa club, symbol of the contested High Speed trains in local train stations. NOTAV public assemblies have been held in Roma, Napoli, Palermo, Pisa and other Italian cities preparing for the national march that will be held in Val Susa on the 25th of February.
Corteo No TAV Milano 18feb2012

Saturday 28 January 2012, two days after the police blitz in which 41 no-tav activists were arrested or subject to precautionary measures, the “no-tav” movement demonstrates in Turin against that judiciary action with a march of about 10 thousands persons.